Nach einer achtjährigen, witterungsbedingten Pause konnte auf dem zugefrorenen Nechei-Weiher endlich wieder das beliebte Vereinsschießen „Nord gegen Süd“ des EC Feldkirchen ausgetragen werden. Die derzeitige Kälte machte es möglich, dass sich heute um 14 Uhr rund 30 Stockschützen auf dem Eis versammelten, um die Kräfte zu messen.

Die historische Grenze zwischen Nord und Süd bildet in Mitterfelden die Salzburger Straße. Da sich die Teilnehmerzahlen mit 9 Nord- und 21 Südschützen recht unausgeglichen präsentierten, wurden die direkt an der Grenze wohnenden Südländer kurzerhand dem Norden zugeschlagen, um für faire Teams zu sorgen.
Unter der hochmotivierten Leitung von Schützenmeister Hubert Hutter startete der Norden erfolgreich in die Begegnung und sicherte sich den ersten Punkt. Doch bereits im nächsten Spiel schlug der Süden – angeführt von Schützenmeister Hans Steinbrecher – eindrucksvoll zurück und glich aus. Im weiteren Verlauf kippte das Duell jedoch deutlich zugunsten des nun verstärkten Nordens, der am Ende einen klaren 5:1-Sieg für sich verbuchen konnte.
Bei strahlendem Sonnenschein wurde die Veranstaltung zu einem Fest des Miteinanders und des Vereinslebens. Im Anschluss an die Siegerehrung durch den 1. Vorstand Sven Kluba nutzten die Mitglieder die Gelegenheit, bei bester Stimmung gemeinsam zu feiern und den Wettkampf noch einmal Revue passieren zu lassen. Dabei fehlten die gewohnt augenzwinkernden Seitenhiebe auf das unterlegene Team natürlich nicht.
Mit viel Sportsgeist und guter Laune bewies der EC Feldkirchen erneut, welche Freude Traditionen – besonders auf Natureis – bereiten können.