Landratskandidat Franz Rasp besucht Ainring
Bei einem Besuch in Ainring informierte sich Landratskandidat Franz Rasp gemeinsam mit Vertretern der CSU Ainring über mehrere bekannte Problemstellen im Verkehr – von der Hallerstraße in Perach über die B304 bei Straß bis zur B20 in Hammerau. Gemeinsam besichtigte man die neuralgischen Stellen vor Ort. Manches wird seit Jahren diskutiert und Lösungen scheinen komplex oder schwierig.

Seit mehreren Jahren versucht die CSU Ainring, aufgrund eines Antrags des Ortsvorsitzenden Bernhard Dusch eine Verbesserung der Situation für Fußgänger und Radfahrer an der BGL18 zwischen Ainring und Mitterfelden durchzusetzen. Ein entsprechender Antrag an den Landkreis wurde von der Gemeinde Ainring zwar zwischenzeitlich gestellt, jedoch bisher ohne konkrete Ergebnisse. Als langjähriger Bürgermeister und Ingenieur weiß auch Franz Rasp, wie komplex Verkehrsfragen sind: unterschiedliche Zuständigkeiten, enge Spielräume, Beteiligung von Grundstückseigentümern und langwierige Verfahren. „Wunder kann hier keiner versprechen. Aber ich sehe durchaus auch bei dem Thema Verkehr Möglichkeiten, Abläufe besser abzustimmen, damit Kommunen verlässlicher begleitet werden.“
Die Anbindung Mitterfeldens an die B20 bleibt ebenfalls ein Dauerbrenner. Die Ampel entschärft die Gefahrensituation zwischenzeitlich, sorgt aber für stockenden Verkehr. Ein Kreisverkehr bei Bruch wird hier immer wieder diskutiert und könnte für Abhilfe schaffen. Technisch sicher machbar, da ist man sich einig. Aber auch darüber, dass alle Möglichkeiten diskutiert werden müssen und eine kurzfristige Lösung wohl nicht realistisch ist. Und auch beim nächsten Thema brauchen die Ainringer weiter Geduld: Sven Kluba hatte mit der CSU-Fraktion die Anbindung von Feldkirchen an die B20 in den Gemeinderat eingebracht. Aufgrund von Unfällen zwischen Hammerau und der Abzweigung Richtung Ainring prüft inzwischen die Verkehrsunfallkommission, ob seitens des Staatlichen Bauamts Maßnahmen an der Einmündung Feldkirchen-Süd nötig sind.
Diesem Ergebnis könne er sicher nicht vorgreifen, so Rasp. Betonte aber auch: „Wir müssen sachlich bleiben und die Expertise der Fachstellen abwarten. Wenn Verbesserungen realistisch umsetzbar sind, muss mit der Gemeinde zusammen auch mit Nachdruck daran gearbeitet werden.“ Eine Verbesserung der Verkehrssituation zur Vermeidung von Unfällen und zur Verringerung der Wartezeiten hält auch er in jedem Fall für sinnvoll. Abzuwarten bleibe, wie die Vorschläge aussehen und ob diese dann finanzierbar seien. Die CSU Ainring werde an dem Thema auf jeden Fall dran bleiben, stellte Gemeinderat Sven Kluba fest.
Thema war in dem Zusammenhang auch die Zusammenarbeit der Kommunen mit den Fachstellen generell. Rasp dazu: „Die Gemeinden brauchen nachvollziehbare Rückmeldungen und klare Zwischenschritte – auch wenn ein Projekt nicht sofort umsetzbar ist.“ Und er stellte abschließend fest: „Verkehrsfragen lösen wir nur, wenn Gemeinde, Landkreis und Staat gemeinsam und gut abgestimmt vorgehen. Mein Anspruch wäre es auf jeden Fall, diese Abstimmungen zu verbessern und die Kommunen verlässlich zu unterstützen.“